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„KOHLE, MOOS

UND MÄUSE“

von Bernd Gombold

Albert und Otto haben eine „schwere Nacht“ hinter sich. Sie wollen in einem nächtlich durchge­führten „Wettpflügen“ die Stärke ihrer Traktoren messen. Am anderen Morgen plagt Albert nicht nur sein Kopf, sondern auch sein Sohn Michel. Dessen Einfältigkeit scheint wieder einmal keine Grenzen zu kennen. So beschließt Albert mit seiner Frau Magda eine bereits seit langem geplante „Heiltherapie“ in die Wege zu leiten. Der verschlagene Viehhändler Erich soll Michel der dubiosen Lolita zuführen, die aus dem Jungen einen „richtigen Mann“ machen soll. Gleichzeitig bittet Al­bert den Viehhändler, den kranken Hofhund mit dem Schussapparat von seinen Qualen zu erlösen. Die schwerhörige Oma Maria und die nicht gerade mit großer Intelligenz gesegnete Magd Leni verstehen dies jedoch falsch und vermuten, Michel soll „um die Ecke“ gebracht werden. Als der Viehhändler auftaucht, Michel gerufen wird, kurze Zeit später ein Schuss fällt und der Junge verschwunden ist, fühlen sich die beiden Frauen in ihrer Vermutung bestätigt. Leni informiert den übereifrigen Dorfpolizisten, der sofort die Ermittlungen aufnimmt. Albert und Magda werden festgenommen. Als kurz darauf der Lotterieinspektor Reichmacher auftaucht, um dem Michel den Hauptgewinn der Lotterie über eine Million in Form eines Schecks zu überbringen, wittern die Nachbarn Otto und Rosa ihre Chance zu Geld zu kommen. Kurzerhand wird ihre Magd Leni als Michel verkleidet und der Lotterieinspektor übergibt unter Einfluss von Alkohol leichtfertig den Scheck an Leni. Im Hühnerstall verliert Leni den Scheck und die Hühner fressen das wertvolle Papier. Das Wehklagen ist groß. Auch Michels Eltern erfahren von dem Millionengewinn ihres Sohnes. Ebenso Viehhändler Erich und Lolita, die Michel jedoch in der Stadt verloren hat. So beginnt eine wilde Suche nach dem verschollenen Millionär, wobei jeder den anderen beschuldigt die Million und den verlorenen Sohn mitgenommen zu haben. Für Verwirrung sorgt auch noch eine Kiste mit Schmuck und Silberbesteck, die beim nächtlichen Wettpflügen zutage gefördert wurde. Das Chaos ist perfekt, als der tot geglaubte Michel plötzlich wieder auftaucht, in Begleitung Lolitas, die den armen Jungen um seine Million bringen will. Doch als der Scheck plötzlich wieder auftaucht und an seinen rechtmäßigen Besitzer übergeben werden kann, der Eigentümer der „Schatztruhe“ feststeht und die „dream dance ladys“ für Freude und Begeisterung allerseits sorgen, renkt sich alles wieder ein.

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