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„DAS

VERFLIXTE

KLASSENTREFFEN“

Von Regina Rösch

 

Nach einer durchzechten Nacht wird Franz-Josef Holzmeier von seiner Ehefrau Amanda mit schweren Vorwürfen am Frühstücks­tisch empfangen. Als dann auch noch die Dorfratsche Paula auf­taucht, ist für Franz-Josef der Tag gelaufen. Auch in der Zeitung steht nur Mist, ein Klassentreffen im Nachbarort, wen interessiert das schon? Doch gerade dieses Klassentreffen löst eine Lawine von Unannehmlichkeiten für Franz-Josef aus. Voller Begeiste­rung beginnen Amanda und ihre Freundin Franziska Gierig mit den Planungen für ein eigenes Klassentreffen. Zu diesem Treffen sollen auch der frühere Mädchenschwarm Johannes und die vor über 20 Jahren plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden. Franz-Josef vernimmt dies mit Schrecken  glaubt er doch der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein. Zumindest zahlt er seit über 20 Jahren Alimente für das Kind, die sein Freund August für ihn an die Mutter weiterleitet. Gemein­sam versuchen Franz-Josef und August das Klassentreffen zu verhindern, doch die Ehefrauen setzen sich durch. Es gelingt den beiden jedoch, wenn auch nach Überwindung einiger Hindernis­se, zumindest die Einladung an Elisabeth verschwinden zu las­sen. Dem Klassentreffen steht nichts mehr im Wege. Die Frauen bringen ihre dick gewordenen Ehemänner mit Diät und Training wieder auf Vordermann und schließlich trifft die so heiß ersehnte Zusage von Johannes aus Amerika ein. Doch leider gießt Franz­-Josef Kaffee über den Brief, so dass der Inhalt nicht mehr voll­ständig zu lesen ist. Doch was man nicht lesen kann, wird mit blühender Phantasie ersetzt. Und so ist man dann schließlich der Mei­nung, die Ehefrau von Johannes sei eine Stripperin aus Las Ve­gas. Die Herren sind Feuer und Flamme,  bei den Damen hält sich die Begeisterung jedoch in Grenzen und jeder versucht auf seine Art, sich auf die veränderte Situation einzustellen. Johannes trifft mit Frau und Tochter ein, doch die angebliche Stripperin ent­puppt sich als die ehemalige Schulkameradin Elisabeth. Das ist zuviel für Franz-Josef, beim Anblick von Elisabeth trifft ihn der Schlag. Sterbenskrank liegt er im Bett, genau wie sein Freund August, den das gleiche Leiden heimsucht. Doch kaum sind die Ehefrauen aus dem Haus, genesen die beiden auf wundersame Weise. Bei einer heimlichen, gemeinsamen Vesper von Franz-Jo­sef, August und dem Postboten Ferdl hören Amanda und Fran­ziska, von den Männern unbemerkt. die ganze Wahrheit. Nach dem ersten Schock wird Elisabeth zur Rede gestellt und plötzlich ist wieder alles ganz anders als angenommen. Doch Rache ist süß und so wird Franz-Josef schließlich damit konfrontiert, dass sein eigener Sohn seine uneheliche Tochter heiraten will! Trotz aller Tricks muss Franz-Josef schließlich Farbe bekennen und merkt, dass am Ende er der Betrogene ist. Ein überaus lebhaftes Spiel mit laufend wachselnden Situationen! 

 

 

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